1. Rang Wettbewerb
Referenz LinkSchulareal, Uetikon am See
In Uetikon am See soll auf dem ehemaligen Areal einer Chemischen Fabrik Schulraum für rund 2000 Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II entstehen. Zentral angeordnet ist ein Neubau mit Aula und Mediathek, welcher als Scharnier zwischen der östlich gelegenen Kantonsschule im historischen Kammerofengebäude und der westlich neu zu erstellenden Berufsfachschule. Auf der gegenüberliegenden Seite der Seestrasse wird ein weiterer Neubau realisiert, in dem eine Fünffachsporthalle sowie die Räume für die Naturwissenschaftsfächer untergebracht werden. Im bestehenden Ofengebäude wird die Mensa angeordnet.
Die Neubauten werden in Holz- und Hybridbauweise erstellt und übernehmen so die charakteristischen Konstruktionselemente der bestehenden Gebäude. Offene Tragstrukturen aus Holz, bilden gedeckte Aussenräume für die Passerelle sowie die Eingangsbereiche. APT unterstützte im Wettbewerb die Architekten VPA, welche mit Ihrem Beitrag den 1. Rang erzielten. Die Planung erfolgt mit Modellen und das Vor- und Bauprojekt konnte bereits abgeschlossen werden.
Bild: Copyright VPA INDIEVISUAL
1. Rang Studienauftrag
Referenz LinkHotel Bellvue, Seelisberg
In Seelisberg, oberhalb des Urnersees, soll das traditionsreiche Hotel Bellevue, das seit über hundert Jahren besteht, in einer ersten Etappe saniert und für die heutigen Anforderungen modernisiert werden. Im weiteren Verlauf ist vorgesehen, die angrenzenden, künftig zur Kurzone zählenden Landreserven mit dem Schwerpunkt auf Gesundheit, Genuss und Erholung weiterzuentwickeln. Geplant ist ein Vier-Sterne-Wellnesshotel, Ferienwohnungen und ein SpaBereich. Ergänzend dazu wird ein Drei-Sterne-Gruppenhotel gebaut, das sportliche Gäste anspricht und Aktivitäten in der Natur unterstützt. Der Entwurf folgt dem Konzept einer dezentralen Hotelanlage, die aus mehreren Gebäudegruppen besteht.
So wird die harmonische Einbindung in die kleinteilige Dorfstruktur von Seelisberg ermöglicht und durch die Ausnutzung der gesamten Parzelle wird eine attraktive Anlage im dörflichen Massstab geschaffen. APT und unterstützte Ruprecht Architekten im Studienauftrag bezüglich der Tragstruktur in Massivbauweise, welche mit Ihrem Beitrag den 1. Rang erzielten.
Link zum Jurybericht: Selisberg
Bild: Copyright Ruprecht Architekten
Wohnsiedlung Herzogenmühle, Zürich
Referenz LinkWohnsiedlung Herzogenmühle, Zürich
Die Baugenossenschaft Milchbuck ersetzt die genossenschaftseigene Liegenschaft Herzogenmühle durch einen Neubau mit 250 Wohnungen. Zimmermann Sutter Architekten AG in Zusammenarbeit mit WSP Suisse AG planen dieses Projekt. Der Neubau besteht aus zwei länglichen Gebäudekörpern, welche im Untergeschoss durch eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden sind. APT darf das Projekt, welches in BIM geplant wird, begleiten. Die erste Etappe umfasst ca. 120 Wohnungen und ist bereits bezogen. Die Ausführung der 2. Etappe ist in vollem Gange und der Rohbau ist fast abgeschlossen.
Link zur Projektvorstellung: herzogen.ch
Bild: Copyright Zimmermann Sutter Architekten AG
Sanierung und Erweiterung HIF
Referenz LinkSanierung und Erweiterung HIF, ETH Zürich
Das bestehende HIF-Gebäude mit der Versuchshalle und den Werkstätten auf dem Gelände der ETH Hönggerberg wurde von Erik Lanter in Zusammenarbeit mit Max Ziegler entworfen und 1976 fertiggestellt. Seither wurden nur dringende Instandsetzungsarbeiten ausgeführt. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2012 hat ergeben, dass für den weiteren Betrieb der nächsten 40 Jahre umfassende Sanierungsarbeiten erforderlich sind. Das Projekt sieht den Erhalt bzw. die Sanierung des bestehenden Labortrakts vor sowie eine Erweiterung um zwei neue Gebäude vor. Die Erweiterung besteht aus einem Laborgebäude mit ähnlichen Abmessungen wie der Bestand und einer Ausstellungshalle.
Das gesamte Projekt wird in BIM realisiert. Beide Gebäude wurden bereits erstellt und die Sanierung des Werkstättentraktes und der Versuchshalle ist abgeschlossen. Das bestehende Laborgebäude wurde bezüglich der allgemeinen Tragsicherheit, der Erdbebensicherheit und einer späteren Aufstockung um bis zu zwei Geschosse in Massivbauweise verstärkt. Im Juli 2024 wurde das HIF feierlich eröffnet.
1. Rang Wettbewerb
Referenz LinkMusikschule, Cham
In Cham soll auf dem ehemaligen Areal des Papieri-Areals ein neues Zentrum für die Nutzungen der Musikschule sowie Raumangebote für die Chamer Vereine und andere Freizeitnutzungen entstehen. Auf dem Grundstück mit einer Fläche von 5’400 m2 kann gemäss Bebauungsplan maximal eine anrechenbare Geschossfläche von 6’110 m2 realisiert werden. Der Bezug des Neubaus ist für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen. Die Tragkonstruktion soll in Massiv- und Hybridbauweise realisiert werden, um die die hohen Anforderungen an den Schallschutz und die Flexibilität bei einer wirtschaftlichen und robusten Bauweise zu erfüllen.
Die murale Fassade stellt eine Verbindung zu den bestehenden Gebäuden auf dem Areal her. APT unterstützte im Wettbewerb die Architekten VPA, welche mit Ihrem Beitrag den 1. Rang erzielten. Die Planung erfolgt mit Modellen und das Vorprojekt wurde bereits erstellt.
Link zum Jurybericht: cham.ch
Bild: Copyright VPA ARCHITEKTUR / Flooer